Wetter mies, Stimmung gut:
Seh-Fest zieht positive Bilanz
Guter Zuspruch trotz schlechten Wetters: Das Seh-Fest lockte an
17 Veranstaltungstagen 12.117 Zuschauer auf die Parkbühne. Obwohl es lediglich an zwei Abenden kurze Regenschauer gab und keine Vorstellung abgesagt werden musste, litt das Kino-Erlebnis im Freien unter den niedrigen Temperaturen und den dunklen Wolken, die während der gesamten Veranstaltungsreihe über Hannover lagen. Mit nur zwei wirklichen Sommertagen war der Besucherrekord vom Vorjahr (13.515 Zuschauer) nicht zu gefährden. Lesen Sie weiter.
Wetter mies, Stimmung gut:
Seh-Fest zieht positive Bilanz
Guter Zuspruch trotz schlechten Wetters: Das Seh-Fest lockte an
17 Veranstaltungstagen 12.117 Zuschauer auf die Parkbühne. Obwohl es lediglich an zwei Abenden kurze Regenschauer gab und keine Vorstellung abgesagt werden musste, litt das Kino-Erlebnis im Freien unter den niedrigen Temperaturen und den dunklen Wolken, die während der gesamten Veranstaltungsreihe über Hannover lagen. Mit nur zwei wirklichen Sommertagen war der Besucherrekord vom Vorjahr (13.515 Zuschauer) nicht zu gefährden.
„Vier ausverkaufte Vorstellungen und im Durchschnitt 713 Kino-Fans pro Abend sind bei diesem Wetter eine echte Sensation“, schwärmt Seh-Fest-Organisator und Fahrgastfernsehen-Geschäftsführer René Schweimler (38). Selbst bei zum Teil nur 10 Grad Außentemperatur kamen mindestens 300 Kino-Fans auf die Parkbühne. Open-Air-Kino-Betreiber in anderen deutschen Städten habe es deutlich schlimmer erwischt. Viele Veranstaltungen hätten dort gar nicht erst stattgefunden oder seien unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchgeführt worden. Schweimler: „Wir haben eine treue Fan-Gemeinde, die auch in wetterfester Kleidung die besondere Atmosphäre auf der Parkbühne zu schätzen weiß.“
Immerhin vier Kinoabende („Kokowääh“, „Almanya“, „Hangover 2“ und „Wasser für die Elefanten“) waren mit 1.000 Zuschauern ausverkauft. Besonders stimmungsvoll ging es bei dem Film „Almanya – Willkommen in Deutschland“ zu. Vier junge schwedische Straßenmusikanten, die die Seh-Fest-Macher zufällig nachmittags in Hannovers Innenstadt spielen hörten, traten abends spontan an der Parkbühne auf. Am Ende gab es für die Stockholmer Jungs nicht nur viel Beifall, sondern auch reichlich Übernachtungsangebote. Statt in ihrem in die Jahre gekommenen VW-Bus schliefen die Musiker in einer Lindener Wohngemeinschaft. Ihr Urteil über Hannover: „Eine coole und gastfreundliche Stadt.“
Auch auf Facebook war das Seh-Fest ein Renner. Fast 4.500 Freunde ließen sich über Hannovers Kino-Erlebnis im Freien aktuell informieren. Viel Lob ernteten die Veranstalter von Hannover Concerts und „Das Fahrgastfernsehen.“ auch für das Picknick-Konzept. Wie bereits in den Jahren zuvor durften die Zuschauer eigene Speisen und Getränke mit auf das Gelände bringen.
Der seit sieben Jahren unveränderte Eintrittspreis von nur 5 Euro sorgt dafür, dass die Veranstaltungsreihe besonders bei jungen Kino-Fans ein Renner ist. Die Durchführung der Veranstaltung ist nur mit der Unterstützung starker regionaler Unternehmen möglich. Die Hannoversche Volksbank als Hauptsponsor sowie alle anderen Partner der Kino-Reihe haben bereits jetzt ihre Beteiligung am Seh-Fest bis 2013 zugesagt.